Mamas, seid mutig – ihr seid stark!

02.11.2016

Nach einem großartigen Team-Wochenende beim Frankfurt Marathon mit den ASICS Frontrunnern und unserem ASICS Training Squad bin ich noch total geflasht. Neben einem großen Danke an ASICS, möchte ich meine derzeitige Gefühlslage dazu nutzen, euch einen kleinen emotionalen Rückblick auf meinen ersten Marathon – ein Jahr nach der Geburt meines Sohnes – zu geben.

Dieser Rückblick soll motivieren und vor allem jungen Mamas Mut zusprechen:

Ihr könnt auch aus eurer neuen Rolle als Mutter heraus viel erreichen, setzt euch hohe Ziele, arbeitet und kämpft dafür und seid mit Spaß und Leidenschaft dabei!

Es war so toll, im Rahmen unseres Staffellaufs wieder Marathonluft zu schnuppern. Und es hat bei mir sofort die Erinnerungen daran geweckt, als ich vor drei Jahren meinen Mut zusammengenommen und mein Projekt „Marathon“ gestartet habe. Nach der Geburt meines Sohnes habe ich Stück für Stück den Weg zurück zu einer relativ guten Fitness-Basis gefunden. Während meiner ersten richtigen Trainingsphase 6 bis 9 Monate nach der Geburt habe ich unter anderem einen 10 km Stadtlauf absolviert. Ziel war es, irgendwie unter 48 Minuten zu bleiben. Sollte mir das gelingen, wollte ich eine Marathonvorbereitung starten. Ich hab mich mit Müh und Not ins Ziel gekämpft, die Zeit geknackt und mich an meine Trainingsplanung begeben … Ich war zwar noch weit von einem lockeren und effizienten Laufschritt entfernt, aber gesagt, getan: ich habe meinen 14-Wochen-Trainingsplan geschrieben und mich an das Ziel, meinen ersten Marathon in 3:45 zu laufen herangewagt. Viele Trainingseinheiten mit Kind und Kinderwagen und nur wenige Laufkilometer ohne “Beifahrer”, viele Trainingserfolge und auch einige Rückschläge, aber vor allem viele besiegte innere Schweinehunde und erste kleine „Flow-Erfahrungen“ folgten. Dann war es soweit, ich stand gemeinsam mit vielen anderen Laufbegeisterten am Start, es regnete in Strömen, ich war aufgeregt ohne Ende und endlich ging es los … 3:41:14 später hab ich die Ziellinie überquert.

Glücklich und überwältigt!

Die Trainings, die Geduld mit mir und meinem Körper sowie der Glaube an mich und meine Leistungsfähigkeit haben sich gelohnt.

Heute ist mein Sohn vier Jahre alt, meine Tochter steuert auf ihren zweiten Geburtstag zu und ich, ich laufe nach wie vor gerne. Im letzten Jahr habe ich viel an meiner Athletik gearbeitet und bin neben meinem eigenen Fitness-Training derzeit sehr happy, dass ich täglich als Personal Trainerin tätig sein kann.

Ich würde mich freuen, wenn ihr beim Lesen einen kleinen Funken bei euch selbst findet, den ihr zu einem Feuer entzünden könnt.

Brennt für etwas. Seid mutig – ihr seid stark!